Friedhofs-Fotografien von Michael Wassenberg

Über dieses Blog

Auf meiner Festplatte haben sich inzwischen etliche Fotos angesammelt, die ich in den vergangenen Jahren
– seit 2008 – auf dem Ohlsdorfer Friedhof gemacht habe. Einige davon konnte ich bisher schon veröffentlichen,
zum Beispiel hier, hier, hier und hier.

Dank WordPress und dieses sehr gefälligen Themes – ein schwarzer Hintergrund! – bietet sich aber jetzt erstmalig
die Gelegenheit, die Fotos in einer Breite von 950 Pixeln zu zeigen. Die besten Bilder von Engeln, Christus-Statuen,
Putten und anderen Plastiken und Skulpturen – Tiere und Schiffe findet man hier auch! – will ich also nunmehr
in diesem Fotoblog vereinen. Meine persönliche Favoriten zeige ich hier.

Studieren Sie die Werke von Arthur Bock, Hans Dammann, Richard Kuöhl, Xaver Arnhold, Gerhard Marcks,
Hugo Lederer, Kurt Kluge oder Fritz Behn.

Bilder von Plastiken, die es leider nicht mehr auf dem Ohlsdorfer Friedhof zu sehen gibt, weil sie gestohlen wurden,
habe ich hier versammelt.

Über 2.500 Bilder sind es bisher insgesamt in diesem Blog – Stand: 25. März 2017.

Neben dem größten Parkfriedhof der Welt – das ist der Ohlsdorfer Friedhof – habe ich aber auch den Jüdischen
Friedhof in Ohlsdorf
besucht. Kleinere Hamburger Friedhöfe – Nienstedten, Diebsteich, Altona, Ottensen,
Ochsenwerder – waren ebenfalls Exkursionsziele.

Ein Wort zu meiner Motivation. Ein kunstgeschichtliches, kulturanthropologisches oder ethnologisches Interesse
als hauptsächliche Triebfeder zu nennen, wäre geheuchelt. Gleichwohl will dieses Interesse entwickelt werden.
Die Wahrheit ist viel einfacher. Ein Friedhof ist ein hervorragender Ort, um das Fotografieren – das fotografische
Sehen – zu üben. Im Regelfall stört man niemanden und wird selbst auch nicht gestört oder abgelenkt. In aller Ruhe
kann man also etliche Einstellungen für ein und dasselbe Motiv ausprobieren. Außerdem: dieselbe Statue sieht je
nach Tages- und Jahreszeit völlig verschieden aus. Und manchmal müssen Engel auch in die Restaurationsklinik.

Ein kommerzielles Interesse besteht nicht. Wer sich einzelne Motive zu privaten Zwecken kopieren möchte, der
darf das gerne tun. Wer eines meiner Fotos auf seiner privaten Website veröffentlichen möchte, der möge das auch
tun, sofern er mich als Fotografen nennt und mich über die Veröffentlichung informiert. Eine kommerzielle Nutzung
meiner Fotos ist ohne meine ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.

Sollte jemand ein begründetes, persönliches Interesse daran haben, dass ein bestimmtes Bild hier im »Gottesacker«-
Blog besser nicht erscheint, der schreibt mir bitte eine kurze E-Mail – und ich lösche das Bild.

Selten habe ich meine Fotos kommentiert, nur gelegentlich einen Link gesetzt. Wenn Sie, lieber Besucher meiner
Galerie, aber »sachdienliche Hinweise« zu den abgelichteten Motiven haben, dann nehme ich die genauso gern
entgegen wie kritische Anregungen zum Foto selbst.

Wer mehr (Text-)Informationen über den Friedhof Ohlsdorf sucht, der wird zum Beispiel hier, hier oder hier gewiss
etwas finden. Die Angaben in meinen Bildunterschriften habe ich unter anderem aus eben diesen Quellen – oder
auch aus den zwei Bänden von

Barbara Leisner, Heiko K. L. Schulze und Ellen Thorman
»Der Hamburger
Hauptfriedhof Ohlsdorf. Geschichte und Grabmäler«,
bearbeitet von Andreas von Rauch, Hans Christians Verlag, Hamburg, 1990.

Über Verlinkungen meines Blogs – Esoteriker, Schamanen, Parapsychologen, Okkultisten, Nekrophile, religiöse
Fundamentalisten und andere Angehörige dieser soziokulturellen Milieus überspringen diesen Absatz jetzt bitte! –
würde ich mich freuen.

4 Antworten

  1. Die Idee find ich echt gut.

    Juli 8, 2012 um 1:46 pm

  2. Deine Idee finde ich gut und freue mich fern meiner Heimatstadt über den Ohlsdorfer Friedhof zu spazieren.

    Liebe Grüsse Kathrin

    November 5, 2012 um 12:31 pm

  3. Vielen herzlichen Dank für diesen wunderbaren Blog! Ich werde wohl einige Zeit auf diesem virtuellen Kleinod spazieren gehen, um mir all diese schönen Fotos in Ruhe angesehen zu haben. Friedhöfe, vor allem alte »Gottesäcker« (ein wunderbarer Begriff!), sind für mich in erster Linie poetische Orte, an denen ich ganz bei mir selbst sein kann. So wandle ich nicht selten zwischen verwitterten Grabsteinen und alten Steinskulpturen, die jeweils ihre ganz eigene, besondere Geschichte erzählen. Und manchmal fotografiere ich dann auch, am liebsten Engel …

    Februar 2, 2013 um 6:38 pm

  4. Auch ich bin oft auf dem Ohlsdorfer Friedhof mit der Kamera unterwegs, und dank deiner Beiträge, konnte ich schon so manchen Tip in die Tat umsetzen. Auf diesem Wege einfach mal danke.

    März 4, 2017 um 7:32 am

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s